Wie wir Padel-Court-Kosten, Fläche, ROI und Genehmigungsrisiko einordnen.
Die PadelCompass-Rechner sind eine frühe Orientierung für Bauinteressierte. Sie ersetzen kein verbindliches Angebot, keine Architekturplanung, keine Rechtsberatung und keine Finanzierungszusage. Damit die Ergebnisse nachvollziehbar bleiben, trennen wir offizielle Quellen, öffentliche Benchmarks, eigene Recherchedaten und explizite Planungsannahmen.
Unsere Quellenklassen
Offizielle Quellen nutzen wir für technische und rechtliche Grundlagen, zum Beispiel die FIP-Regeln für Court-Maße oder die 18. BImSchV als Rechtsrahmen für Sportanlagenlärm.
Öffentliche Benchmarks sind öffentlich sichtbare Marktinformationen, etwa Buchungspreise, Anlagenprofile, Betreiberangaben, Verbandsinformationen oder veröffentlichte Service- und Anbieterinformationen.
PadelCompass-Daten stammen aus unserer eigenen Anlagenrecherche, der PadelCompass-Datenbank, anonymisierten Betreiberhinweisen und redaktionell geprüften Marktbeobachtungen.
Planungsannahmen markieren wir als solche. Dazu gehören zum Beispiel Bruttoflächen je Court, Stellplatz-Heuristiken, Reservekorridore oder frühe ROI-Szenarien.
Aktuelle Kostenkorridore
| Bereich | Korridor netto | Einordnung |
|---|---|---|
| Outdoor-Court | 45.000 bis 110.000 EUR pro Court | Früher Planungskorridor für Court, Ausstattung und typische standortabhängige Nebenpositionen. Grundstückskauf, Sonderauflagen und laufende Kosten sind nicht enthalten. |
| Indoor in Bestandshalle | 23.000 bis 60.000 EUR pro Court | Court-Fit-out in einer grundsätzlich geeigneten Halle. Hallenmiete, Hallenkauf, große Umbauten, Brandschutz- oder Energie-Upgrades sind separat zu prüfen. |
| Indoor-Neubau | 150.000 bis 300.000 EUR pro Court | Früher Planungskorridor inklusive proportionalem Hallenanteil. Besonders Grundstück, Boden, Erschließung, Sonderstatik und Betreiberflächen können den Korridor deutlich verändern. |
Diese Korridore sind bewusst als Orientierung formuliert und werden laufend mit Rechnertexten, FAQ und strukturierten Daten synchronisiert.
FIP-Maße vs. PadelCompass-Planungsmaß
Der offizielle Padel-Court nach FIP misst innen 20 m x 10 m. Die FIP nennt außerdem eine freie Mindesthöhe von 6 m über dem Court und empfiehlt für neue Anlagen eine freie Höhe von 8 m.
Wenn PadelCompass mit rund 22 m x 12 m pro Court arbeitet, ist das kein offizielles FIP-Maß. Es ist eine konservative Planungsannahme für erste Machbarkeitsprüfungen, weil Wandkonstruktion, Aufbau, Betriebspuffer und Wege nicht in der reinen Spielfeldgröße enthalten sind.
Für Grundstücke verwenden die Tools zusätzlich Brutto-Heuristiken. Diese helfen bei einer ersten Einschätzung, ersetzen aber kein Vermessungs-, Architektur- oder Brandschutzkonzept.
Was wir bewusst nicht behaupten
- Keine Rechtsberatung: Genehmigung, Schall, Brandschutz und Nutzungsänderung hängen vom konkreten Standort, der Landesbauordnung, dem Bebauungsplan und der Behörde ab.
- Keine Finanzierungszusage: ROI- und Finanzierungsergebnisse sind Szenarien. Banken, Fördergeber und Investoren prüfen eigene Unterlagen.
- Keine KPI-Versprechen: Aussagen zu Auslastung, RevPAR, Zusatzumsätzen oder Amortisation dürfen nur als Annahme, Benchmark oder belegter Einzelfall verstanden werden.
- Kein Herstellerangebot: Konkrete Preise entstehen erst nach Standortprüfung, Leistungsbeschreibung und Anbieterangebot.
Aktuell genutzte Referenzen
- International Padel Federation: Rules of Padel: technische Court-Grundlagen, Maße, Höhe, Netz, Einfriedung und Outdoor-Ausrichtung.
- 18. BImSchV auf gesetze-im-internet.de: deutscher Rechtsrahmen für Sportanlagenlärm.
- Anhang zur 18. BImSchV: Hinweise zur Ermittlung und Beurteilung von Geräuschimmissionen.
Weitere Quellen werden je nach Unterseite ergänzt. Besonders volatile Bereiche wie Förderung, Finanzierung, Versicherung, Hotel-KPIs und regionale Kosten werden vor prominenter Veröffentlichung noch einmal einzeln geprüft.